Szentgotthárd (deutsch St. Gotthard,  slowenisch Monošter) an der österreichisch-ungarischen Grenze am ehemaligen Grenzübergang Heiligenkreuz liegt an der Raab und der Lafnitz im Komitat Vas und ist die westlichste Stadt Ungarns. 

Szentgotthárd bewahrt die kulturellen Traditionen von drei Nationen (Österreich,  Slowenien, Ungarn) ist von Österreich nur 2 km, von Slowenien 20 km und von dem Naturschutzgebiet im ungarischen Wart nur 20 km entfernt. Das Raabtal der Hársas-Teich und das Vendvidék (ein sog. „Windisches Gebiet“) bieten den Touristen viele Naturschönheiten und viel Entdeckenenswertes bereit. Sowohl Jäger als auch Angler, Wildwasserpaddler, Radfahrer und Reitwanderer können unter zahlreichen Möglichkeiten wählen.

Zahlreiche Unternehmen siedelten sich in die Grenze nach Österreich überschreitenden Industrie- und Gewerbepark an, am bedeutendsten ist das Opel-Werk. Zahlreiche traditionelle Kulturereignisse wie die Historischen Tage, die der Schlacht bei St. Gotthard-Mogersdorf ein Denkmal setzen, oder das Unterhaltungsmusikfestival Hopplá zeichnen ein Bild über eine modernen und aufgeschlossenen Stadt, die stolz auf ihre Traditionen und Vielfarbigkeit ist.

Szentgotthárd hat ca. 10.000 Einwohner, liegt auf einer Seehöhe von 223 Metern und eine Gesamtfläche von 67,73 qkm. Die Stadt Szentgotthárd ist das Zentrum der slowenischen Minderheit in Ungarn. Im nahegelegenen Felsoszölnök (Oberzemming) beträgt deren Anteil zirka 90 % der Bevölkerung.